Haare waschen – aber richtig

Die meisten Menschen lachen, wenn man mit ihnen über das Waschen der eigenen Haare spricht, schließlich hat man genau das ja bereits als Kind gelernt. Und bei den heute erhältlichen Shampoos mit all den feinen Gerüchen, die sich beim Waschen der Haare entfalten ist das ja eine äußerst angenehme Tätigkeit, nicht?

Aber beim Waschen der Haare kann man eine Menge falsch machen. Die meisten Menschen verwenden schon einmal vorab viel zu heißes Wasser. Zu heißes Wasser ist nicht gut für die Haare. Sie müssen sich das einzelne Haar vorstellen wie einen Baum. Das Haar hat – wie der Baum – eine Art Rinde. Diese besteht aus einzelnen, sehr feinen Haarschuppen, die im Idealfall schön fest zusammen halten. Bei zu heißem Wasser gehen diese Haarschuppen sozusagen auf. Das Haar wird splissanfällig. Speziell bei langen Haaren sollte man auf die richtige Temperatur des Wassers sehr achten.

Den zweiten Fehler machen die meisten Menschen bei der Menge des Shampoos. Eigentlich reicht ein kleiner Klecks Shampoo, aber die meisten verwenden die fünffache Menge. Je mehr Shampoo aber in das Haar einmassiert wird, um so mehr Wasser benötigt man um es auszuwaschen. Ein kleiner Klecks reicht wirklich – und falls Sie den Eindruck haben, es schäumt nicht richtig, feuchten Sie das Haar ruhig noch etwas stärker an. Mit etwas mehr Wasser entwickelt sich auch der reinigende Schaum.

Ganz wichtig ist sehr gründliches Ausspülen der Haare. Lieber einen Moment zu lange ausspülen als zu wenig. Denn wenn noch Shampooreste im Haar verbleiben, wird es schwer und klebrig und ist schlecht zu frisieren.
Sehr wichtig auch das Abtrocknen der Haare. Wichtig ist, dass das Haar im Handtuch nicht gerieben wird. Statt dessen lieber das Handtuch um die Haare wickeln und es sanft ausdrücken. Das Handtuch saugt die Feuchtigkeit auf – rubbeln ist unnötig, es zerstört nur die Haarstruktur.